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Ostheim Rhön

Der Luftkurort Ostheim Rhön...

...nennt sich Kultur- und Aktivzentrum mit der größten Kirchenburganlage Deutschlands.


Geschichtlicher Rückblick... 

 

Gründung der Stadt als fränkische Siedlung vermutlich um das Jahr 525, die erstmalige urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 804, seit 1586 besitzt Ostheim Stadtrechte.

 

1433 wurde der Ort mit der Lichtenburg vom Hochstift Würzburg an die Grafen von Henneberg verpfändet, aber nie mehr eingelöst und gelangte mit dem übrigen Hennebergschen Besitz zum Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. Das Amt Lichtenburg wurde somit eine politische Enklave mit evangelischer Konfession im katholischen Teil Frankens.

 

 

  • Ostheim wurde zum Sitz zahlreicher Adelsgeschlechter des Ritterkantons Rhön-Werra, am Ende des 18. Jahrhunderts existierten in der Stadt zehn umfriedete Adelshöfe. Für die Stadtgeschichte wichtiges Datum sind die Jahre 1780 und 1782, als Johann Wolfgang von Goethe auf Dienstreise das Städtchen besuchte.
  • Im Jahr 1920 kam Ostheim zum Land Thüringen und erst 1945 nach Kriegsende zu Bayern.
  • Seit der bayrischen Gebietsreform in den Jahren 1971 bis 1980 sind die Ortschaften Oberwaldbehrungen, Thüringer Hütte und Urspringen Ortsteile von Ostheim.
  • Nachbargemeinden von Ostheim sind: Oberelsbach, Sondheim, Nordheim, Willmars, Stockheim, Mellrichstadt, Bastheim, Hausen;
  • Bekanntestes Produkt aus Ostheim ist die Bionade, eine moderne Limonade die in wenigen Jahren als Kultgetränk die europäischen Märkte eroberte und den Hersteller, die einheimische "Peter - Bräu" vor dem Konkurs rettete.

Sehenswürdigkeiten

  • Die Kirchenburg ist die größte in Deutschland und entstand in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts.
    Kirchenburg und St. Michael sind tagsüber frei zugänglich,
    Kirchenführungen: Mittwochs, 11 Uhr, 2€ / Person;
    Vor Ort ist ein kleiner Kirchenführer erhältlich.
    Adresse: Kirchstrasse; Tel. 09777 / 1850;
    www.kirchenburg-ostheim.de
  • Ostheimer Naturkundemuseum im Torhaus der Kirchenburg;
  • Die Lichtenburg ist eine Höhenburg mit mächtigem, 37m hohen Bergfried über dem Städtchen.
    Rittersaal und Gaststube bewirtschaftet, Biergarten;
    Öffnungszeiten Mi.- Mo. ab 11:30 Uhr, Die. Ruhetag;
    Tel.: 09777/ 2355, Fax: 09777/ 358725;
    www.lichtenburg.net
  • Orgelbaumuseum im Schloß Hanstein, einem ehemaligen Adelssitz.
    weitere Infos zum Orgelbaumuseum von der Gesellschaft der Orgelfreunde www.gdo.de;
  • Rathaus aus dem Jahre 1587, Fachwerkgebäude mit Glockenspiel und markanter Freitreppe;
  • Altensteinsche Schloss (Münze), erbaut 1744, restauriert im Jahre 1999, heute Sparkasse;
  • Obernitzsche Schmiede
  • Gelbes Schloss
  • Altes Amtshaus "Lichtenberg" aus dem 18. Jahrhundert;
  • Öptischer Hof
  • Stadtmauer aus dem 16. und 17. Jahrhundert, in weiten Bereichen erhalten, unterbrochen nur an den fünf ehemaligen Toren (Falltor, Neues Tor, Rockentor, Brückentor und Karl-Augus-Tor);
  • zahlreiche Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
  • steinerne Streubrücke am Brückentor aus dem Jahre 1604;
  • Ostheimer Warte, Wartturm aus dem 14.Jahrhundert;